von Simone Gerdesmeier
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A Dog´s Dream

OmeU / GR / 2005 / 88 min


R: Angelos Frantzis
D: Constantinos Markoulakis, Peggy Trikalioti, Aris Servetalis

Woher wissen wir, wann wir träumen und wann wir wach sind? Wer zieht die Grenzen zwischen dem Reich des Schlafes und dem, was wir so leichtfertig als Realität bezeichnen? Was macht uns so sicher, dass wir selbst nicht nur die Träume eines Anderen sind? Die bestürzende Erfahrung, dass die Wirklichkeit keinesfalls so fest gefügt ist wie angenommen, macht der Held in Angelos Frantzis surrealem Trip durchs nächtliche Athen. An Schlaflosigkeit leidend, irrt er durch die Straßen der Stadt und sieht sich plötzlich mit Ereignissen konfrontiert, die der Traumschilderung eines Arbeitskollegen auf mysteriöse Weise gleichen. Der Beginn einer phantastischen Reise, während der sich ein undurchlässiger Schleier des Irrealen über die Nacht legt. Flure, die sich ins Endlose zu dehnen scheinen, menschenleere nächtliche Straßen, intensive Farbigkeit - »A Dog´s Dream« überzeugt durch das treffende Zusammenspiel berauschender Bilder und sphärischer Musik. »La Mirage«, das Wunder, so heißt der Ort, an dem sich der Protagonist Antworten auf seine Fragen erhofft. Und so wundersam wie die Gemälde Dalís und René Magrittes dringt Frantzis Film vor in eine Welt voll schlafwandlerischer Schönheit.

Zuerst veröffentlicht im Programmheft des 12. Internationalen
Filmfest Oldenburg 2006
18.6.06 13:20
 


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